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Wissenswertes über Spargel

- Wie lagert man Spargel zuhause?
- Wie schält man Spargel?
- Wie wird Spargel richtig zubereitet?
- Warum ist Spargel so gesund?
- Wie viel Spargel benötigt man für eine Person?
- Woran erkennt man frischen Spargel?
- Kann man Spargel einfrieren?
- Warum verfärbt sich der Spargel manchmal rosa?
- Warum ist der Spargel manchmal ausverkauft?
- Kann man Spargel vorbestellen?
- Darf man Spargel essen, wenn man unter Gicht leidet?

Wie lagert man Spargel zuhause?
Möglichst gar nicht! Je länger der Spargel gelagert wird, umso mehr leidet die Frische. Der Spargel verliert immer mehr seiner wertvollen Inhaltstoffe und auch an Geschmack. Wenn es aber sein muss, nimmt man den Spargel am besten aus der Tüte, wickelt ihn in ein feuchtes Küchentuch und legt ihn in das Gemüsefach des Kühlschrankes. So kann man ihn notfalls bis zu vier Tage lagern, wenn man täglich das Tuch wechselt. Lieber sollten Sie jedoch bei Bedarf den Spargel frisch kaufen.

Wie schält man Spargel?
Die Stangen werden vor dem Schälen unter fließendem kaltem Wasser gewaschen. Nach dem Schälen sollte man den Spargel nicht mehr waschen, dabei gehen zu viele wertvolle Inhaltstoffe verloren. Der Spargel sollte einige Minuten vor dem Schälen aus dem Kühlschrank genommen werden, dann kann er sich an die Raumtemperatur anpassen und bricht nicht so schnell. Zuerst wird das untere Ende der Stange ca. 1cm abgeschnitten. Nun schält man den Spargel von oben nach unten. Dazu fasst man den Kopf zwischen Daumen und Zeigefinger und beginnt ca. 1 - 2cm unterhalb des Kopfes mit einem Spargelschäler zu schälen. Oben genügt es, dünn zu schälen, nach unten hin immer dicker. Wer beim Schälen zu sehr spart, ärgert sich hinterher beim Essen. Etwa 30 % des Stangengewichtes wird an Schale abgeschält. Aus der Schale und den Abschnitten kann man durch ca. 15 minütiges Auskochen noch eine leckere Brühe zubereiten.

Wie wird Spargel richtig zubereitet?
Der Spargel wird je nach Dicke 15 bis 20 Minuten gekocht. Dabei sollte das Wasser nicht zu heiß sein. In 2 Liter Kochwasser gibt man ca. 15g Salz, 5g Zucker und 15g Butter zu, das verfeinert den Geschmack. Spargel sollte nicht „al dente“, sondern weich gekocht werden – aber auch nicht zu weich, sonst wird er matschig und verliert sein Aroma. Er ist gar, wenn man die Stangen am unteren Ende mit der Gabel leicht anstechen kann. Wenn man eine Stange auf die Gabel legt und sie liegt elastisch darüber, dann ist der optimale Garpunkt erreicht. Vor dem Kochen können die Stangen portionsweise mit Haushaltsgarn gebündelt werden, damit sie beim Herausheben nicht so leicht brechen. Zum Kochen von Spargel eignen sich Keramik-, Email-, oder Edelstahltöpfe. Ein Aluminiumtopf ist nicht zu empfehlen, darin verfärben sich die Stangen grau. Praktisch sind spezielle Spargelkochtöpfe mit Siebeinsatz. Hierin steht der Spargel aufrecht und die empfindlichen Köpfe sind geschützt. Nach dem Garen hebt man den Spargel einfach mitsamt dem Siebeinsatz aus dem Wasser. Nach dem Kochen lässt man die Stangen gut abtropfen. Optimaler Weise serviert man den Spargel auf vorgewärmten Tellern oder einer vorgewärmten Platte, da er schnell abkühlt und warm am besten schmeckt.

Warum ist Spargel so gesund?
Spargel besteht zu 93% aus Wasser und enthält kaum Kalorien (500g enthalten nur 75 kcal). Er enthält nur sehr wenig Fett und Kohlenhydrate, daher eignet er sich hervorragend zum Abnehmen und wird empfohlen für Diabetiker. Spargel ist reich an den Vitaminen A, B1, B2, und C, welche im Frühjahr wichtig sind, wenn über Frühjahrsmüdigkeit und Abgespanntheit geklagt wird. Gerade für gestresste Menschen ist Vitamin B1 wichtig, es ist Balsam für die Nerven. Im Spargel sind wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Calcium und Phosphor enthalten. Diese leisten für Knochen und Nerven bedeutende Aufbauarbeit. Der hohe Asparaginsäuregehalt im Spargel wirkt entschlackend und regt die Nierentätigkeit an. Die Ballaststoffe Asparagosin, Cellulose und Lignin sind gut für Verdauung und Darmbakterien. Wertvolle Inhaltsstoffe und wenig Kalorien machen den Spargel zur idealen Grundlage für eine Diät. Spargel beugt einem Herzinfarkt vor, ist gut für den Blutdruck, entwässert, macht schlank, stärkt die Immunabwehr und schützt vor Krebs.

Wie viel Spargel benötigt man für eine Person?

Bei Spargel als Hauptgericht: 500g pro Person ungeschält, oder 350g pro Person geschält. Bei Spargel als Beilage entsprechend weniger.

Woran erkennt man frischen Spargel?
Nur wirklich frischer Spargel schmeckt auch richtig gut! Frische Spargelstangen quietschen, wenn man sie aneinander reibt. Die Schnittflächen sollten glatt und nicht eingetrocknet sein. Wenn man sie leicht zusammendrückt, muss etwas Saft herausquellen. Frischer Spargel bricht schnell und lässt sich kaum biegen.

Kann man Spargel einfrieren?
Ja, gut sogar! Wenn man folgende Punkte beachtet: Man wäscht und schält den Spargel sofort nach dem Einkauf und friert ihn in Gefrierbeuteln oder –dosen bei einer Temperatur von -20°C in der Tiefkühltruhe ein. Viele Leute machen den Fehler, ihn vorher zu blanchieren (=abbrühen); dabei gehen jedoch wertvolle Vitamine und auch ein Teil des Aromas verloren. Eingefrorener Spargel hält sich etwa sechs Monate lang. Nach der Entnahme aus der Tiefkühltruhe darf man die Stangen nicht auftauen (dadurch werden sie leicht schlapp), sondern man gibt sie gleich in köchelndes Wasser und gart sie. Die Kochzeit ist kürzer als bei frischem Spargel.

Warum verfärbt sich der Spargel manchmal rosa?
Dadurch, dass wir den Spargel nicht stundenlang in Wasser tauchen (siehe unser Qualitätsversprechen) reagiert er mit einer Rosaverfärbung auf Sonnenlicht. Dies ist kein Mangel, sondern vielmehr ein Zeichen seiner Frische und seines hohen Gehaltes an wertgebenden und geschmacksbildenden Inhaltsstoffen. Nur lange getauchter Spargel verfärbt sich unter dem Einfluss vom Sonnenlicht nicht rosa.

Warum ist der Spargel manchmal ausverkauft?
Spargel wächst in Abhängigkeit von der Bodentemperatur. An kalten Tagen wächst er deutlich langsamer, es wird also viel weniger geerntet. Dann kann es schon mal vorkommen, dass einzelne Stände früher ausverkauft sind oder in Extremfällen gar nicht öffnen. Es wird jedenfalls – auch bei Erdbeeren – nur die eigene Erntemenge verkauft und nichts woanders zugekauft.

Kann man Spargel vorbestellen?
Spargelvorbestellungen sind zu jedem Verkaufsstand möglich. Sie dürfen aber nicht von der Verkäuferin am Stand, sondern nur telefonisch am Hof angenommen werden, damit wir nicht den Überblick verlieren. Wir freuen uns auf Ihren Anruf unter 0421 / 25 44 76 in der Zeit von 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr (vorher sind wir alle noch draußen beschäftigt).

Darf man Spargel essen, wenn man unter Gicht leidet?
Ja, nur nicht übermäßig viel! In 100g Spargel sind 25g Purin enthalten, das ist für Gemüse relativ viel (aber immer noch deutlich weniger als in Schweine- und Rindfleisch, sowie in Hülsenfrüchten). Purine werden im Körper zu Harnsäure abgebaut. Ein zu hoher Harnsäurespiegel im Blut kann bei Menschen, die dazu neigen, Gichtanfälle auslösen. Daher sollten Gichtkranke, die auf eine purinarme Ernährung achten müssen, im Frühjahr lieber keine Spargel-Kur machen. Gegen gelegentliche Spargelmahlzeiten ist jedoch nichts einzuwenden.