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Anbau und Ernte

Die Spargelpflanze ist ein mehrjähriges Wurzelgewächs. Bei Erreichen einer Bodentemperatur von ca. 12°C beginnt die Wurzel im Frühjahr auszutreiben.

 

Das heißt, die Pflanze bildet Triebe, die aus dem Boden herauswachsen.

 

 

Sie würden immer höher und höher wachsen, sich dann verzweigen...

 


... und auch ganz kleine Blätter (wie Tannennadeln, nur viel kleiner) tragen.

 

 

 

Mit den Blättern würde die Pflanze Reservestoffe bilden, die sie in der Wurzel einlagert und von denen sie dann lebt. Sie würde... Wenn...

 

 

...ja, wenn da nicht vorher unsere polnischen Erntehelfer kämen... Die Triebe werden von ihnen geerntet, sobald sie den Boden durchbrechen. Die Pflanze bildet immer wieder neue Triebe, die dann in den nächsten Tagen geerntet werden können.



Zum Ernten, also zum „Spargelstechen“ benutzen die Erntehelfer ein spezielles Stechmesser. Dieses ist lang und gebogen, um die Spargelstange mit der scharfen Kante an der Spitze gut abstechen zu können. Zuvor wurde die Stange mit den Fingern freigegraben, um nicht aus Versehen einen noch heranwachsenden Nachbartrieb zu verletzen. Ist der Spargeltrieb geerntet, wird mit einer Glättekelle (Ähnlich einer Maurerkelle) das Loch im Damm wieder verschlossen und es geht weiter zur nächsten Spitze, die aus dem Boden guckt.

 

 

Das war unsere "Spargeltruppe" im letzten Jahr - frisch vom Feld...

 

Spargelstechen ist echte „Knochenarbeit“ und erfordert viele Hilfskräfte. Nicht zuletzt daher kommt auch der Preis für das Edelgemüse.

 



Damit die Pflanze nicht zu sehr geschwächt wird und wieder neue Kraft für das nächste Jahr sammeln kann, sollte man die Ernte zu einem festgelegten Zeitpunkt beenden. Dies ist traditionell am 24. Juni, dem „Johannistag“. Danach lässt man die Triebe auswachsen. Sie bilden dann bis zum Winter ca. zwei Meter hohe Büsche. Ein Spargelfeld kann etwa acht bis zehn Jahre beerntet werden, bevor man neue Pflanzen setzen muss. Damit die zu erntenden Triebe möglichst lang werden und weiß bleiben, werden über den Spargelreihen Erdwälle, die sogenannten Spargeldämme aufgepflügt. Sobald der Trieb nämlich an Tageslicht kommt, verfärbt er sich zuerst violett und dann grün.

Unser Spargelfeld

Durch die Verwendung einer speziellen Spargeldammfolie ist es uns mit Hilfe der Sonnenstrahlung möglich, die Temperatur im Boden und damit den Erntebeginn und die Erntemenge ein Stück weit zu beeinflussen. Der Spargel wächst nämlich umso schneller, je wärmer es im Boden ist. Je nach Wetterlage drehen wir die Folie: die schwarze Seite erwärmt den Boden und beschleunigt das Wachstum. Mit der weißen Seite können wir im Hochsommer auch „bremsen“. Der Temperaturunterschied zwischen den beiden Varianten beträgt etwa 8°C im Boden. Sinkt allerdings in kalten Wetterphasen ohne Sonnenschein die Temperatur an der Wurzel wieder deutlich, dann wird auch das Wachstum gebremst und damit die Erntemenge stark reduziert. So kann es gerade vor Wochenenden und Feiertagen, wenn die Nachfrage groß ist, passieren, dass wir schon früh ausverkauft sind. Da helfen dann auch die Folien nicht mehr viel.

Der frühe Spargel

Der erste Spargel im Frühjahr ist mit einer doppelten Folienabdeckung und einer Drahtkonstruktion, ähnlich einem kleinen Gewächshaus über jeder Reihe, sehr arbeits- und materialaufwändig „verfrüht“ worden. Deshalb und aufgrund der noch geringen Erntemenge ist er noch entsprechend teuer. Sobald im Mai und Juni die Temperaturen steigen, wächst auch deutlich mehr Spargel und der Preis sinkt entsprechend.

Das Spargelstechen

Die Ernte des Spargels, das „Spargelstechen“, ist mit sehr viel Handarbeit verbunden. Jede einzelne Stange wird freigegraben, abgestochen und das Loch im Damm hinterher wieder verschlossen. Der gestochene Spargel wird laufend zum Hof gefahren und dort gewaschen, gekühlt und sortiert.

Ewa, Joanna und Thomaz an der Sortiermaschiene

„Nur die schönsten Stangen kommen in die erste Sorte!“ – Ewa, Joanna und Tomasz an der Sortiermaschine.